Umweltkatastrophen weltweit !

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Greenpeace Saar erinnert an die fortschreitenden Umweltkatastrophen weltweit.

Greenpeace Saar erinnerte am Samstag, 22. August 2020 von 12 - 14 Uhr vor der Stadtbibliothek auf dem Gustav-Regler-Platz an die zahlreichen weltweiten Umweltkatstrophen und die fortschreitende Vernichtung aller Ökosysteme. Sie bringen uns dem Abgrund immer näher, von dem es keine Rückkehr gibt (s. Kippunkte) ! Auch die vielen sich daraus ergebenden Fluchtursachen sollten dem Globalen Norden Kopfzerbrechen bereiten.

"Immer großräumiger werden weltweit die unterschiedlichsten Ökosysteme und damit unsere natürlichen Lebensgrundlagen zerstört. Der Globale Norden – also auch Deutschland – hat das in großen Teilen mit zu verantworten: so haben die Industrieländer seit Jahrhunderten von ihrer oft gewaltsam erreichten Vorrangstellung in der Welt profitiert und sich enorm auf Kosten von Mensch und Umwelt bereichert. Diesem „Vorbild“ folgen nun viele Schwellenländer.
Und Corona hat gezeigt, wie schnell die Menschheit an ihre Grenzen kommt ! Seit langem war bekannt und hätte Politik und die Verantwortlichen in der Entwicklungszusammenarbeit warnen können: oft ernähren sich im Globalen Süden die Ärmsten entweder vom Wildfleisch, dem sog. "Bushmeat" oder verkaufen es unter hygienisch schwierigen Umständen und haben in jedem Fall engsten Kontakt mit diesen Tieren.
So bleibt die Zerstörung von Ökosystemen, der Raubau an wilden Spezies und die immer tiefere Spaltung der Gesellschaften in arm und reich nicht ohne Folgen.
Und es wird immer dringlicher, auf unsere Verantwortung hier im Globalen Norden hinzuweisen: unser Lebensstil, unser rücksichtslos großer ökologischer Fussabdruck und unsere Wirtschafts- und Handelspolitik liefern die Günde dafür, dass weltweit Gesellschaften verarmen bzw. in sehr reich und sehr arm auseinanderfallen und so viele Menschen in ihrem eigenen Land keine Existenzgrundlage mehr finden !"