Kohleausstieg jetzt !

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Am 17. November steht Greenpeace Saar von 11:30 - 13 Uhr vor der Europa-Galerie in Saarbrücken und ruft zur Großen Klimademo am 1. Dezember 2018 in Köln auf.

Greenpeace Saar: Kohleausstieg jetzt !

Deshalb: Kommt am 1. Dezember nach Köln !

Die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels sind vielleicht noch aufzuhalten.

Um Druck auf die Politik auszuüben wird es eine Große Klimademo in Köln und eine in Berlin geben. Wir von Greenpeace Saar und Greenpeace St. Wendel haben uns natürlich für Köln entschieden und wollen wieder einen oder zwei Busse mieten - meldet euch bitte unter m-couturier@versanet.de

Am 17. November 2018 steht Greenpeace Saar von 11:30 - 13 Uhr vor der Europa-Galerie in Saarbrücken und lädt zur "Großen Klimademo" in Köln am 1. Dezember 2018 ein: Wir trommeln für den Kohleausstieg - bringt eure Percussionsinstrumente oder Töpfe und Pfannen mit - und seht mal: mit dem Photographen Volker Wieland von Fuss e.V.: https://www.facebook.com/GehzuFUSSe.V.imSaarland/ sind wir sieben !
Mehr Infos unter: https://www.facebook.com/pg/Greenpeace-Saar-106773096069392/posts/?ref=p...
Ihr könnt gerne Schilder in A3 selbst anfertigen und mit zur Demo bringen: z.B. „Kohle stoppen. Klima schützen!“ oder „Raus aus der Kohle“.

 

Franz Eckert ( Greenpeace St. Wendel ), Petra Seebruch ( BUND Saar ) und Michaela Couturier ( Greenpeace Saar ) haben 2 Busse gemietet, die am 1. Dezember zur gleichen Zeit von Saarbrücken aus um 7:30 losfahren ( und die beide auch um 17 Uhr zurückfahren ).
Franz' Bus wird am Park & Ride Platz Thalexweiler an der A1-Auffahrt Tholey-Sotzweiler noch weitere Leute aufnehmen - der BUND-Bus macht eventuell auch noch einen Zwischenhalt ( Petra Seebruch informiert ).
Der BUND-Bus wird finanziell unterstützt und ist deshalb günstiger ( 10 Euro ) - Alle, die finanziell am Limit sind, können ja diese Gelegenheit nutzen.
Franz braucht 18 Euro / Person und hat auch schon 31 Anmeldungen. Seine Kontodaten sind: Kontoinhaber: Franz Eckert

IBAN: DE37 4306 0967 6034 0808 01
BIC: GENODEM1GLS     -        Betrag: 18 Euro   -   Name des Mitfahrers angeben.
Wie beim letzten Mal: mit Überweisung ist der Platz gesichert. Bitte eine Mail an Franz - franz@posteo.de - schicken, wer für wen überweist, bzw. in den Text den Namen der Mitfahrer/innen schreiben.

 

Informationen bekommt ihr auch bei: Michaela Couturier,  Pressesprecherin von Greenpeace Saar und Referentin für Globales Lernen
Tel.: 0681 83 90 113, Mobil: 0160 22 94 528, m-couturier@versanet.de

 

Die Wucht, mit der tropische Wirbelstürme im vergangenen Jahr über dem Atlantik wüteten, ist auch die Folge eines Weltklimas, das aus den Fugen geraten ist. Die menschengemachte Erderhitzung führt zu häufigeren und heftigeren Dürren, Stürmen, Überschwemmungen und Waldbränden. Die Lage ist ernst, doch nicht ohne Hoffnung: Wenn wir die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels noch aufhalten wollen, muss der weltweite Temperaturanstieg unter den kritischen 1,5 Grad Celsius bleiben. Das ist vielleicht noch möglich, doch dafür braucht es eindlich ene konsequente Umweltpolitik, weltweit. Die Bundesregierung muss handeln.

Wie gelingt die Wende?

Hauptverursacher der globalen Erhitzung ist das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid. Diese Emissionen zu reduzieren, ist eines der Hauptziele des Pariser Klimaschutzabkommens aus dem Dezember 2015. Kann das gelingen? Ja, wenn die Regierung das Klimaziel für 2020 einhält und die Erneuerbaren Energien deutlich schneller ausbaut. Die Regierungskoalition muss dazu ein Gesetz zum Ausstieg aus der Kohle auf den Weg bringen; das Auslaufen des Verbrennungsmotors sollte mit politischen Vorgaben eingeleitet werden. Wir brauchen eine Energie-, Verkehrs- und Agrarwende – das sind die großen Umweltthemen der kommenden Jahre.

Die Bundesrepublik ist nach wie vor Braunkohleweltmeister – rund ein Fünftel der gesamten deutschen CO2-Emissionen stammt aus unwirtschaftlichen und besonders schmutzigen Braunkohlekraftwerken. Sie müssen abgeschaltet werden – und zwar schnell.

Deutschland nur bedingt Vorbild

Tatsächlich hat unsere Energiewende eindrucksvoll gezeigt, dass ein Industrieland innerhalb weniger Jahre aus der Atomenergie aussteigen und die Erneuerbaren Energien ausbauen kann – ohne damit die Energieversorgung unsicher zu machen. Inzwischen decken klimafreundliche Erneuerbare knapp ein Drittel unseres Strombedarfs und haben auf dem Weg zu immer neuen Rekorden Hunderttausende neuer Jobs geschaffen.

Doch die Erfolge der Energiewende hinterlassen in der deutschen Klimabilanz keine Spuren. In den vergangenen acht Jahren ist Deutschlands CO2-Ausstoß nicht gesunken: 40 Prozent des deutschen Stroms werden immer noch mit Kohle erzeugt. Ein Großteil davon wird hier überhaupt nicht benötigt; darum exportieren die Betreiber der Kraftwerke ihn mittlerweile vermehrt ins Ausland.

Umsteigen auf saubere Mobilität

Der zweite Bremsklotz beim Klimaschutz ist der Straßenverkehr. Fast 18 Prozent der deutschen Treibhausgasemissionen stammen laut Umweltbundesamt aus dem Verkehrssektor. Die CO2-Emissionen sind dabei auf einem ähnlichen Niveau wie in den Neunzigern: Zwar sind Pkw heuzutage insgesamt sparsamer und umweltfreundlicher, der Zuwachs an Verkehr frisst diese Fortschritte allerdings nahezu komplett auf.

Deutsche Autobauer klammern sich weiter an den Verbrennungsmotor und weigern sich, saubere Mobilitätsformen voranzubringen. Um Klimaschutz wirksam anzutreiben und dabei endlich die Luft in deutschen Großstädten zu verbessern, muss die Zahl der Autos auf Deutschlands Straßen drastisch sinken. Nur so kann die Bundesregierung auch international glaubhaften Klimaschutz vertreten.

Denn die Zusammenhänge sind klar, die Zeit drängt – für eine verzagte Umweltpolitik gibt es keine Entschuldigung. Die Erderhitzung ist real, sie ist menschengemacht – und die Menschen spüren bereits ihre Auswirkungen.

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