"Hibakusha Weltweit"

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Am 05. und 06. September 2016 informieren Greenpeace Saar und die Studenten Karol Wojciechowski und Jens über die bevorstehende IPPNW-Ausstellung zu den Gefahren der nuklearen Kette weltweit. Die Infostände fanden an der Universität des Saarlandes und vor der Europa-Galerie in Saarbrücken statt.

http://www.nuclear-risks.org/de/hibakusha-weltweit.html

Am 08. September hält Karol Wojciechowski im Ausstellungsraum der Nauwies 19, 66111 Saarbrücken um 18 Uhr eine Eröffnungsrede.

Vom 09. bis zum 15.09.2016 wird im Nauwieser 19 in Saarbrücken immer von 14 Uhr - 19 Uhr die Ausstellung der IPPNW "Hibakusha Weltweit" zu sehen sein. Die Ausstellung zeigt die Gesundheits- und Umweltfolgen der „Nuklearen Kette“: vom Uranbergbau über die Urananreicherung, zivile Atomunglücke, Atomwaffentests, militärische Atomunfälle, Atombombenangriffe bis hin zu Atommüll und abgereicherter Uranmunition. Im Japanischen werden die Überlebenden von Hiroshima und Nagasaki „Hibakusha“ genannt. Viele von ihnen setzen sich für eine Welt frei von atomarer Bedrohung ein – meist, indem sie den jüngeren Generationen ihre Geschichte erzählen.

Mit dem japanischen Begriff „Hibakusha“ sollen die betroffenen Menschen nicht in eine Opferrolle gedrängt werden, sondern vielmehr betont werden, dass sie die Überlebenden sind – diejenigen also, die als Zeitzeugen jüngeren Generationen über ihr Schicksal berichten können, damit sich die schreckliche Geschichte nicht wiederholt.

Während des Kalten Krieges wurde der Begriff „Hibakusha“ erweitert und internationalisiert, um auch die Betroffenen der Atomwaffentests im Pazifik, in Nevada, Semipalatinsk und an anderen Testarealen weltweit einzubeziehen. Japanische Hibakusha haben sich aktiv darum bemüht, internationale Kontakte mit anderen Gruppen zu knüpfen – sei es auf den Marschallinseln, in Kasachstan, Russland, den USA oder Französisch-Polynesien. Sie eint das gemeinsame Credo: „No more Hibakusha – Keine weiteren Hibakusha!

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