Endlich ehrliche Kennzeichnung!

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Zwar hat Edeka den dringenden Handlungsbedarf erkannt und erste Schritte unternommen, doch die wenigen verpflichtenden Anforderungen an die Lieferanten sind kaum strenger als gesetzlich vorgegeben und reichen bei weitem nicht aus. Der Großteil des bei Edeka verkauften Schweinefleischs stammt immer noch aus qualvoller Tierhaltung, die das Abschneiden des Ringelschwanzes, Schmerzen, Verletzungen und Krankheiten wie zum Beispiel Gelenkentzündungen, Gen-Futter und Antibiotika beinhaltet. Auch dem Druck von Greenpeace und all' seinen Unterstützern ist es zu verdanken, dass sich jetzt endlich eine einheitliche Kennzeichnung in der Fleischproduktion abzeichnet.

Die Produktion von Fleisch ist mitverantwortlich für die größten Umweltprobleme unserer Zeit. Das Ausmaß und die Dichte der Tierhaltung verschärfen die Erderhitzung, den Verlust von Wäldern sowie die Verschmutzung von Luft, Böden und Gewässern.
Allein in Deutschland werden rund 27 Millionen Schweine gehalten. Einen großen Anteil des erzeugten Schweinefrischfleischs vermarktet der Lebensmitteleinzelhandel, unter anderem auch Edeka unter der Eigenmarke Gut & Günstig. Verbraucher wünschen sich eine nachhaltige und artgerechte Tierhaltung und sind auch bereit, ein wenig mehr dafür zu zahlen. Sie wollen wissen, wie die Tiere gehalten werden, deren Fleisch sie kaufen. Auf Fleischprodukten muss daher ersichtlich sein, welche Form von Tierhaltung und Fütterung sich dahinter verbirgt. Nur eine klare Haltungskennzeichnung auf dem Produkt kann die Wahlfreiheit der Kunden gewährleisten.

In Deutschland weisen die Regelungen der Nutztierhaltung im Bereich Tierwohl und Umweltschutz erhebliche Defizite auf und verstoßen gegen das Tierschutzgesetz.

Zwar hat Edeka den dringenden Handlungsbedarf erkannt und erste Schritte unternommen, doch die wenigen verpflichtenden Anforderungen an die Lieferanten sind kaum strenger als gesetzlich vorgegeben und reichen bei weitem nicht aus. Der Großteil des bei Edeka verkauften Schweinefleischs stammt immer noch aus qualvoller Tierhaltung, die das Abschneiden des Ringelschwanzes, Schmerzen, Verletzungen und Krankheiten wie zum Beispiel Gelenkentzündungen, Gen-Futter und Antibiotika beinhaltet.

Auch dem Druck von Greenpeace und all' seinen Unterstützern ist es zu verdanken, dass sich derzeit eine einheitliche Kennzeichnung in der Fleischproduktion abzeichnet.

Hamburg, 11. Januar 2019 - Die großen deutschen Lebensmittelhändler haben heute angekündigt, ab April 2019 Fleischprodukte nach Art der Haltung einheitlich zu kennzeichnen. Neben Lidl, Aldi und Rewe kommt damit auch Edeka der Forderung von Greenpeace nach, erkennbar zu machen, wie die Tiere aufgezogen wurden. Die Kennzeichnung schafft Transparenz für Verbraucher, die mehrheitlich kein Fleisch kaufen möchten, für das Tiere unnötig leiden mussten.
 
Daher wird auch Greenpeace Saar sich am Samstag, 12.1.2019 nicht vor Edeka in den Regen stellen müssen. Wir hoffen, dass damit endlich der Weg frei wird weg von Massentierhaltung und hin zu mehr Verantwortung für Tier, Mensch und Umwelt !

 

Edeka muss als der Marktführer Deutschlands und als selbsternannter Hüter der Lebensmittelqualität („Wir lieben Lebensmittel“) mehr Verantwortung übernehmen und für strengere Produktionsstandards sowie mehr Transparenz seiner Eigenmarken sorgen. Edeka selbst hat bei seiner Discount-Tochter Netto bereits die Haltungskennzeichnung eingeführt. Doch statt diese Transparenz seinen Kunden auch bei den Edeka-Märkten anzubieten, lässt Edeka seine Kunden im Dunkeln.

www.greenpeace.de/edeka-tierleid-beenden

Und viele andere Riesenprobleme entstammen der Massentierhaltung: https://www.greenpeace.de/themen/landwirtschaft/schlechter-einfluss
 

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