5 Jahre Fukushima Daiichi

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5. Jahrestag der Reaktorkatastrophe in Fukushima Daiichi

Am morgigen Samstag, 05.03.2016 wewrden allein in 40 deutschen Städten Greenpeace-Gruppen
an den atomaren Gau vom 11. März 2011 in Fukushima Daiichi erinnern.
Noch immer ist in vielen Regionen der Präfektur Fukushima die radioaktive Belastung gesundheitsgefährlich
hoch und das Problem der Kühlung der geschmolzenen Reaktorkerne mit Millionen Liter Wasser nicht im
Entferntesten im Griff.
100 Kindern ( von 300.000 untersuchten Kindern ) musste die Schilddrüse operativ entfernt werden, da sich
der Verdacht auf Schilddrüsenkrebs bei ihnen erhärtete. Es ist die einzige großräumige gesundheitsrelevante
Untersuchung nach Fukushima überhaupt. Trotz Screening-Effekt ( durch Untersuchungen werden mehr
Krankheitsfälle vorzeitig aufgedeckt als unter normalen Umständen ) ist dieses um ein vielfaches angestiegene
Risiko, durch radioaktive Strahlung an Krebs zu erkranken, eine unglaubliche Verletzung der gesundheitlichen
Unversehrheit, die allen Menschen in der UN Menschenrechts-Charta zugesichert wurde.
Und doch will die japanische Regierung die Bevölkerung der betroffenen Regionen wieder in ihre ehemalige
Heimat zurückschicken und die japanischen Atomkraftwerke gegen den Willen der überwiegenden Mehrheit der
JapanerInnen nach und nach wieder hochfahren.
Und das, obwohl Japan 3 Jahre sehr gut ohne Kernkraft auskam und ein enormes Potential an regenerativen
Energien in Form von Wind und Sonne hat !

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