Kein Mikroplastik in die Meere

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Von 11 - 14 Uhr des 19.11.16 haben wir von Greenpeace Saar vor der Europa- Galerie Unterschriften an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks gesammelt und Infomaterialien verteilt. Es war s...kalt und hat zwischendurch geregnet - aber das Thema war es wert:

Mikroplastik findet sich in vielen Pflegeprodukten, Kosmetika, Reinigungs- und Waschmitteln. Diese enthalten nicht nur winzige Plastikperlen und Granulate, sondern auch flüssiges, wachs-und gelhaltiges Plastik.

Während Länder wie die USA, Kanada und England Mikroplastik bereits verboten haben oder in der Umsetzung sind, setzt Deutschland allein auf eine Selbstverpflichtung der Industrie und lehnt eine gesetzliche Regelung ab. Diese freiwilligen Selbstverpflichtungen funktionieren aber nicht, da jeder Mikroplastik anders definiert (Größe, welche Plastiksorten) und unterschiedliche Fristen für einen Bann von Plastik aus ihren Produkten anstrebt. Dabei ist Mikroplastik in Kosmetik und Reinigungsmittel überflüssig und ersetzbar. Dieses primäre Mikroplastik aus den Produkten zu verbannen, wäre der erste und einfache Schritt weniger Plastik in die Weltmeere zu schwemmen.

Daher fordert die Greenpeace-Gruppe Saar zusammen mit Greenpeace Deutschland von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, zu Mikroplastik in Reinigungs- und Kosmetikartikeln endlich gesetzliche Regelungen auf den Weg zu bringen !
https://www.greenpeace.de/meeresschutz

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